Endlich richtig schön segeln….

Ein toller Segeltag! Und das auf dem Stettiner Haff!  Wieder geht es (relativ) früh los. Vor der Abfahrt hatten wir noch versucht Fisch bei der Fischereigenossenschaft zu kaufen, die Herren hatten mich auch verstanden, hatten aber nur noch Aal, den ich wiederum nicht wollte. Nicht so ganz unser Ding. Alle anderen Fänge standen dort schon fertig ausgenommen im Eis in Kisten abgepackt, davon durfte ich leider nichts mitnehmen. Der Wind meint es heute besser mit uns, wir hatten uns das Ziel offen gelassen, je nach Windrichtung entweder Ueckermünde oder Swinemünde. Die Wettervorhersagen hatten sich für die nächsten Tage gegenseitig in den Prognosen überboten was Windgeschwindigkeiten und Regenmengen betraf. Somit war klar, dass wir vorerst in dem Zielhafen bleiben werden und von dort aus auch nach Berlin zurückmüssen für unseren kleinen Zwischenstop in der Heimat in der nächsten Woche.

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Erster Segeltag – irgendwie

Man braucht immer einen Plan B im Leben. Auch heute sollte dieses Motto wieder eine Daseinsberechtigung bekommen. Morgens früh fahren wir los, nachdem wir am Vortag noch alles soweit vorbereitet hatten. Es sollte zuerst noch guter Wind sein, passend, um nach Altwarp oder Ueckermünde zu kommen, erst später dann weniger.
Voller Enthusiasmus fahren wir also aus Stettin raus, und kommen nicht weit. Kurz nach dem Setzen der Segel kommen wir an eine Kreuzung (Abzweig Parnica – Przekop Mielenski), als uns ein kleines Böötchen entgegenkommt, das irgendwie seltsam wichtig aussah. Wir fragten uns, ob das wohl ein Polizei- oder Zoll-Boot sein könnte, er hielt nämlich auf uns zu, heftig gestikulierend. War es nicht, wie wir dann in geringerer Entfernung gesehen haben, was wichtiges mitzuteilen hatte er trotzdem: von rechts an der Kreuzung wurde gerade ein großer Pott mit vier Schleppern gezogen. Er kam also da her, wo wir hin wollten. Danke für den Hinweis! Also Motor wieder eingekuppelt und uns erst mal vom Acker gemacht. Mit so einer Kombination legt man sich besser nicht an.

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Zwischenstopp und Ruhe – Stettin genießen

Nachdem wir am Sonntag von Oderberg nach Stettin gefahren sind, haben wir den Montag für eine kleine Pause genutzt – kein Stress, wir sind nicht auf der Flucht. Die Fahrt war wieder einmal recht lang und dank Starkregen auch zwischendurch sehr unangenehm. So musste bei plötzlich einsetzendem Regen das Schuhwerk von Sportschuhen auf Segelstiefel gewechselt werden. Funktioniert wunderbar zu zweit – am Ende waren beide trocken und wir kommen glücklich im Jachtklub AZS in Stettin an.

Wir blieben in Stettin und machten alles klar für unsere Seereise.

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Es geht endlich los – Personalmangel

Endlich ist es so weit – nach wetterbedingten und organisatorischen Verzögerungen legen wir heute morgen einen Tag später als gedacht in unserem Heimatverein SVUH ab. Mit einer kleinen Unterbrechung wollen wir die Elternzeit in den nächsten drei Monaten mit dem kleinen Paul auf unserer minerva, einer Albin Ballad, verbringen. Doch schon unmittelbar nach dem Ablegen soll das bisschen Plan, was wir uns zurechtgelegt haben über den Haufen geworfen werden.

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