Der frühe Vogel wäre ans Ziel gekommen

Es wäre so einfach gewesen: Aufstehen, Wäsche waschen, währenddessen einkaufen gehen und ab nach Karnin. Soviel zur Theorie. Am Ende wollte unser Handtuch den Trockner ärgern und verstopfte mehrfach das Flusensieb. Als die Wäsche schließlich fertig war, hatte sich das Wetter bereits verschlechtert. Nicht unsegelbar, aber so, wie wir es mit Paul eben nicht haben wollten – 3-4 Bft. mit der typischen Haffwelle. Dazu zieht Regen auf – wir bleiben in Mönkebude. Der frühe Vogel wäre ans Ziel gekommen weiterlesen

Leaving Moskito-Island

Einen Tag später als geplant, sind wir nun endlich wieder zurück bei minerva und wollen uns auf den Weg machen. Bei der gestrigen Ankunft schon die erste böse Überraschung. Der Hafen ist voll – nicht nur voller Schiffe, nein, auch Unmengen an Mücken haben sich hier breit gemacht. Am Sonntag morgen machen wir uns mit jeweils unzähligen neuen Mückenstichen auf den Weg. Thomas konnte das Mückenbattle mit insgesamt 69 Einstichen dabei recht souverän vor Eva mit 33 Einstichen für sich entscheiden. Der Wind soll nicht zu stark werden, aber so ungünstig stehen, dass der Weg über die Ostsee nach Peenemünde knapp 40 Meilen lang wäre. Also nehmen wir den Weg über das Haff – das dauert am Ende zwar ein paar Tage länger, ermöglicht aber die bevorzugten kurzen Schläge. Leaving Moskito-Island weiterlesen

Swinemünde und Usedom

Das Wetter ist uns zunächst nicht sonderlich gut gesonnen, was ja auch der Grund war, Swinemünde anzufahren statt Ueckermünde, denn das kannten wir ja schon. Aus diesem Grund sind wir einige Tage auf Usedom geblieben, bevor es für uns für ein paar Tage nach Berlin zurück geht. Die Zwangspause nutzen wir für Besorgungen (Wäsche waschen, Vorräte aufstocken, was man halt so macht, wenn man länger unterwegs ist) und Ausflügen zum Strand in Swinemünde und nach Heringsdorf. Dabei war Paul das erste Mal am Strand und fand das auch alles ganz aufregend und interessant. Ein kleiner optischer Staubsauger :-). Die üblichen Verzückungslaute von polnischen Touristengruppen (insbesondere von Damen im mittleren Alter) durften bei den Ausflügen auch nicht fehlen. Ein Baby in Tragehilfen oder Tüchern zu tragen ist hier eher unbekannt. Wenn man mal tragende Eltern sieht, sind es meist deutsche Touristen. In Heringsdorf waren wir dann auf der Seebrücke und haben ein paar Sandskulpturen bewundert, bevor es dann für ein paar Tage zurück nach Berlin geht.