Alle Beiträge von Eva

Das schaffen wir doch noch, oder?!

Heute soll es direkt weitergehen von Kühlungsborn nach Warnemünde. Die Distanz ist nur kurz, aber das Zeitfenster für taugliches Segelwetter ist auch eher beschränkt: morgens soll noch wenig Wind sein, also eher Dümpelwetter und gegen drei Uhr soll es erheblich „aufflauen“. Ein Gewitter könnte bei der momentanen Affenhitze auch noch anstehen. Kein Wetter, um auf dem Wasser zu sein, also fahren wir doch recht zeitig los, denn was wir schon an Strecke hinter uns haben, kann uns nachher nur von Vorteil sein.

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Braten statt Geschwindigkeitsrausch

Die Option Kühlungsborn fällt heute aus. Bei dem Wind sind die knapp 20 Meilen nicht zu schaffen, also schlafen wir aus. Später machen wir uns auf den 5 Meilen langen Weg nach Timmendorf auf Poel. Keine Weltreise, aber ein wunderschöner Hafen, sehr naturnah. Nach mehr als zwei Stunden landen wir in einer extrem breiten Box, wobei wir bei der Breite zuerst etwas überfordert sind. Sollen hier zwei Boote reinpassen? Eher ungewöhnlich, denn es sind hinten Dalben zum Festmachen. Oder für erheblich breitere Boote? Das große MoBo nebenan füllt eine ähnlich große Box ganz gut aus. Egal, nach einigen erfolglosen Lassowurf-Versuchen von Thomas zum entfernten Dalben an der Backbordseite belassen wir es bei einem Dalben. Zumindest Sturm ist nicht angesagt, das MoBo weit weg und bei Mooring-Bojen oder Schwengeln hängt man ja auch nur an einer Seite hinten fest.

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Der frühe Vogel schlägt mal wieder zu

Es ist nicht so wahnsinnig viel Wind angesagt für heute, über Mittag soll er ganz einschlafen. Also geht es früh los für uns, um so viel Strecke wie möglich zu machen, denn wir wollen nach Lübeck, besser gesagt: Travemünde.

Kurz nach sechs legen wir ab. Alles läuft ohne große Absprachen wie am Schnürchen, wir sind mittlerweile auch früh morgens gut eingespielt. Die Sonne kommt so langsam hervor und bringt etwas mit, was kein Segler mag: Nebel. Och nö, nicht schon wieder! Das braucht doch kein Mensch! Nicht so viel wie in Vitte, die Sichtweiten sind erheblich größer, aber unsere Beleuchtung machen wir trotzdem lieber an, man weiß ja nie. Mal gucken, wie es draußen aussieht. Etwas Wind ist ja, der sollte den Nebel eigentlich vertreiben. Umdrehen können wir immer noch.

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Wie auf heißen Kohlen

Die Prognosen für heute Mittag sehen gut aus, endlich soll der Wind schwächer werden. Heiligenhafen ist zwar ganz nett, insbesondere beim SVH kann man es sehr gut aushalten, aber zum einen soll unser Liegeplatzinhaber heute wieder eintreffen (er hatte beim Hafenmeister angerufen, dass er frühzeitig wieder eintrifft – wie schon so viele diesen sog. „Sommer„) und zum anderen hatten wir ja auf dem Hinweg schon ausreichend Gelegenheit, den Ort zu erkunden.

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Aus der Traum…

Das war es – es wird in diesem Jahr nichts mehr mit der dänischen Südsee. Dieser &§“$/“$/(/“§)-Sommer will es nicht anders, aber die Vorhersagen für die nächsten Tage sind so verheerend, dass wir das Risiko dänische Südsee nicht eingehen wollen. Zu lang ist in der Zwischenzeit die Liste mit Optimierungen geworden, um das Risiko einzugehen minerva 400 km Entfernt in das Winterlager zu stellen.

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