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Der frühe Vogel schlägt mal wieder zu

Es ist nicht so wahnsinnig viel Wind angesagt für heute, über Mittag soll er ganz einschlafen. Also geht es früh los für uns, um so viel Strecke wie möglich zu machen, denn wir wollen nach Lübeck, besser gesagt: Travemünde.

Kurz nach sechs legen wir ab. Alles läuft ohne große Absprachen wie am Schnürchen, wir sind mittlerweile auch früh morgens gut eingespielt. Die Sonne kommt so langsam hervor und bringt etwas mit, was kein Segler mag: Nebel. Och nö, nicht schon wieder! Das braucht doch kein Mensch! Nicht so viel wie in Vitte, die Sichtweiten sind erheblich größer, aber unsere Beleuchtung machen wir trotzdem lieber an, man weiß ja nie. Mal gucken, wie es draußen aussieht. Etwas Wind ist ja, der sollte den Nebel eigentlich vertreiben. Umdrehen können wir immer noch.

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Holy Harbour – Brasilien – Kalifornien – Laboe

Nach einigen wunderschönen Tagen in Heiligenhafen war endlich mal wieder Segelwetter angesagt und es wurde für uns sofort international, denn an der Küste zogen Brasilien und Kalifornien vorbei. Und dabei haben wir die Ostsee nicht verlassen. Es war wirklich sehr schön bei der Seglervereinigung Heiligenhafen, aber ewig wollten wir dort nicht bleiben. Nachdem wir inzwischen Heiligenhafen gut kannten und auch mehrere Ausflüge nach Fehmarn (Puttgarden – ok, lohnte nicht), Burg und Burgstaaken (hier gibt es ein Seenotrettungsmuseum) unternommen hatten, war es schön, endlich mal wieder weiter zu kommen und neue Ecken der Ostsee kennenzulernen.

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Auf in den Kurort!

Nach der wetterbedingten Zwangspause haben wir den Folgetag in Rostock genutzt, um unseren Proviant wieder aufzustocken (Reisetipp: die großen Handwagen vom Yachtclub Hohe Düne passen sehr exakt durch den Kassenbereich des Edeka in Warnemünde City, man kann damit neun 6er-Packs Wasser plus weitere Einkäufe transportieren, sollte aber auf dem Weg zur Fähre über den neuen Strom den Ausschilderungen für Rollstuhlfahrer folgen, da man mit dem Wägelchen nicht treppengängig ist). Am Nachmittag haben wir dann Rostock-City, also die Altstadt etwas erkundet. Eine schöne, recht ruhige Universitätsstadt, was man am Altersdurchschnitt dort deutlich merkt.

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Wo kommt denn der Taucher her?

24.07.2017, 04:20 Uhr, Barhöft, Deutschland. Der Wecker klingelt, die Sonne scheint. Die Frisur sitzt (halbwegs) und wir machen uns auf den Weg nach Rostock. 50 sm liegen vor uns, was uns zu dieser gewöhnungsbedürftigen Zeit aufstehen lässt. Dabei sind wir nicht die ersten, die heute den Hafen verlassen. Auf dem Weg zum Sanitärgebäude sehe ich zwei weiter Crews ablegen.

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