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Der frühe Vogel schlägt mal wieder zu

Es ist nicht so wahnsinnig viel Wind angesagt für heute, über Mittag soll er ganz einschlafen. Also geht es früh los für uns, um so viel Strecke wie möglich zu machen, denn wir wollen nach Lübeck, besser gesagt: Travemünde.

Kurz nach sechs legen wir ab. Alles läuft ohne große Absprachen wie am Schnürchen, wir sind mittlerweile auch früh morgens gut eingespielt. Die Sonne kommt so langsam hervor und bringt etwas mit, was kein Segler mag: Nebel. Och nö, nicht schon wieder! Das braucht doch kein Mensch! Nicht so viel wie in Vitte, die Sichtweiten sind erheblich größer, aber unsere Beleuchtung machen wir trotzdem lieber an, man weiß ja nie. Mal gucken, wie es draußen aussieht. Etwas Wind ist ja, der sollte den Nebel eigentlich vertreiben. Umdrehen können wir immer noch.

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Erster Segeltag – irgendwie

Man braucht immer einen Plan B im Leben. Auch heute sollte dieses Motto wieder eine Daseinsberechtigung bekommen. Morgens früh fahren wir los, nachdem wir am Vortag noch alles soweit vorbereitet hatten. Es sollte zuerst noch guter Wind sein, passend, um nach Altwarp oder Ueckermünde zu kommen, erst später dann weniger.
Voller Enthusiasmus fahren wir also aus Stettin raus, und kommen nicht weit. Kurz nach dem Setzen der Segel kommen wir an eine Kreuzung (Abzweig Parnica – Przekop Mielenski), als uns ein kleines Böötchen entgegenkommt, das irgendwie seltsam wichtig aussah. Wir fragten uns, ob das wohl ein Polizei- oder Zoll-Boot sein könnte, er hielt nämlich auf uns zu, heftig gestikulierend. War es nicht, wie wir dann in geringerer Entfernung gesehen haben, was wichtiges mitzuteilen hatte er trotzdem: von rechts an der Kreuzung wurde gerade ein großer Pott mit vier Schleppern gezogen. Er kam also da her, wo wir hin wollten. Danke für den Hinweis! Also Motor wieder eingekuppelt und uns erst mal vom Acker gemacht. Mit so einer Kombination legt man sich besser nicht an.

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