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Wir machen das jetzt einfach so!

Eigentlich war der Plan gestern abend klar: Schlafen gehen, Ausschlafen, Mittags durch die Brücke in Wolgast und weiter bis Rankwitz. Dort eine Nacht übernachten und bei schlechtem Wetter am Montag bis Karnin motoren, damit wir Dienstag über das Haff können und am Mittwoch bei Dreckswetter nach Stettin motoren können. Doch dann hatte ich einen Geistesblitz.

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Leaving Moskito-Island

Einen Tag später als geplant, sind wir nun endlich wieder zurück bei minerva und wollen uns auf den Weg machen. Bei der gestrigen Ankunft schon die erste böse Überraschung. Der Hafen ist voll – nicht nur voller Schiffe, nein, auch Unmengen an Mücken haben sich hier breit gemacht. Am Sonntag morgen machen wir uns mit jeweils unzähligen neuen Mückenstichen auf den Weg. Thomas konnte das Mückenbattle mit insgesamt 69 Einstichen dabei recht souverän vor Eva mit 33 Einstichen für sich entscheiden. Der Wind soll nicht zu stark werden, aber so ungünstig stehen, dass der Weg über die Ostsee nach Peenemünde knapp 40 Meilen lang wäre. Also nehmen wir den Weg über das Haff – das dauert am Ende zwar ein paar Tage länger, ermöglicht aber die bevorzugten kurzen Schläge. Leaving Moskito-Island weiterlesen

Swinemünde und Usedom

Das Wetter ist uns zunächst nicht sonderlich gut gesonnen, was ja auch der Grund war, Swinemünde anzufahren statt Ueckermünde, denn das kannten wir ja schon. Aus diesem Grund sind wir einige Tage auf Usedom geblieben, bevor es für uns für ein paar Tage nach Berlin zurück geht. Die Zwangspause nutzen wir für Besorgungen (Wäsche waschen, Vorräte aufstocken, was man halt so macht, wenn man länger unterwegs ist) und Ausflügen zum Strand in Swinemünde und nach Heringsdorf. Dabei war Paul das erste Mal am Strand und fand das auch alles ganz aufregend und interessant. Ein kleiner optischer Staubsauger :-). Die üblichen Verzückungslaute von polnischen Touristengruppen (insbesondere von Damen im mittleren Alter) durften bei den Ausflügen auch nicht fehlen. Ein Baby in Tragehilfen oder Tüchern zu tragen ist hier eher unbekannt. Wenn man mal tragende Eltern sieht, sind es meist deutsche Touristen. In Heringsdorf waren wir dann auf der Seebrücke und haben ein paar Sandskulpturen bewundert, bevor es dann für ein paar Tage zurück nach Berlin geht.

Endlich richtig schön segeln….

Ein toller Segeltag! Und das auf dem Stettiner Haff!  Wieder geht es (relativ) früh los. Vor der Abfahrt hatten wir noch versucht Fisch bei der Fischereigenossenschaft zu kaufen, die Herren hatten mich auch verstanden, hatten aber nur noch Aal, den ich wiederum nicht wollte. Nicht so ganz unser Ding. Alle anderen Fänge standen dort schon fertig ausgenommen im Eis in Kisten abgepackt, davon durfte ich leider nichts mitnehmen. Der Wind meint es heute besser mit uns, wir hatten uns das Ziel offen gelassen, je nach Windrichtung entweder Ueckermünde oder Swinemünde. Die Wettervorhersagen hatten sich für die nächsten Tage gegenseitig in den Prognosen überboten was Windgeschwindigkeiten und Regenmengen betraf. Somit war klar, dass wir vorerst in dem Zielhafen bleiben werden und von dort aus auch nach Berlin zurückmüssen für unseren kleinen Zwischenstop in der Heimat in der nächsten Woche.

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